Informationen zum
Auslobung
Wilhelm Vaillant-Preis 2026
Die Wilhelm Vaillant-Stiftung wird auch 2026 einen Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der theoretischen und der klinischen Medizin verleihen.
Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
Bedingungen
Preisträger können nur natürliche Personen sein, die im Inland arbeiten; sie sollen in der Regel das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Preisträger können auch mehrere Personen sein, wenn sie gemeinsam an einem Forschungsprojekt gearbeitet haben oder ihre Arbeiten an verschiedenen Forschungsvorhaben als gleichrangig gewertet werden.
Vorschläge für den Wilhelm Vaillant-Preis können nur von medizinischen Fakultäten in Deutschland sowie von Max-Planck-Instituten oder Einrichtungen der Helmholtz- oder der Leibniz-Gemeinschaft eingereicht werden, hinsichtlich der Forschungsinstitute nur soweit sie Medizinforschung betreiben. Diese Institutionen wurden mit Einzelanschreiben verständigt.
Eigenbewerbungen werden nicht angenommen.
Vorschläge sind mit den erforderlichen Unterlagen ausführliche Begründung des Vorschlags, Lebenslauf des/der Vorgeschlagenen, Publikationsverzeichnis, Sonderdrucke von besonders zu gewichtenden Arbeiten, je in einfacher Fassung
bis zum 01. Mai 2026
schriftlich an die Geschäftsstelle der Stiftung unter der Anschrift
Wilhelm Vaillant-Stiftung
c/o Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Direktion – Klinikum der Universität München
Marchioninistr. 15
81377 München
zu richten. Ferner wird der Vorschlag in elektronischer Form an die Mailadresse info@wilhelmvaillantstiftung.de erbeten. Von Bücherpublikationen können Kurzfassungen im Umfang von höchstens fünf bis zehn Seiten beigefügt werden.
Die Entscheidungen im Auswahlverfahren sind nicht anfechtbar. Aus Kostengründen werden die eingereichten Unterlagen nur auf ausdrückliche Anforderung zurückgesendet werden.
Preisträger
2024 – Prof. Dr. med. Sebastian Kobold
Arbeiten auf dem Gebiet der Tumorimmunologie und Tumorimmuntherapie
2021- Prof. Dr. Dr. med. Rafael Kramann
Arbeiten zu translationaler Grundlagenforschung und klinischer Forschung im Bereich von Organfibrose.
2018 – Prof. Dr. Christian P. Schaaf
Arbeiten zu den genetischen Ursachen neurologischer und psychiatrischer Krankheiten.
2015 – Prof. Dr. Andreas G. Ladurner
Arbeiten zu den zellulären Mechanismen der Früherkennung und Reparatur von Schäden an der menschlichen DNA.
2013 – Prof. Dr. Florian Greten
Arbeiten zu den zellulären und molekularen Grundlagen des entzündlichen Tumormicroenvironments
2011 – Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph
Arbeiten zur Rolle der Chromosomenenden (Telomere) in der Homöostase und bei der Regeneration von Organen sowie zur Bedeutung der Stammzellen bei der Stressantwort und bei Altern
2009 – Prof. Dr. Anita Maria Rauch
Arbeiten zur Erforschung der genetischen Ursachen bei geistiger Behinderung sowie bei angeborenen Herzfehlern und Kleinwuchs
2007 – Prof. Dr. Gunther Hartmann
Arbeiten zur Entwicklung von synthetischen Oligonukleotiden
2005 – PD. Dr. Jens Claus Brüning
Arbeiten zur Bedeutung der Insulinsignaltransduktion im zentralen Nervensystem
2003 – PD. Dr. Dirk Busch
Arbeiten auf dem Gebiet der MHC – Multimer – Technologien
2002 – Keine Preisvergabe
Das Preisgericht hat keinen Preis verliehen.
2000 – Prof. Dr. Franz-Ulrich Hartl
Arbeiten über die molekularen Mechanismen der Proteinfaltung in den Zellen
1998 – Keine Preisvergabe
Das Preisgericht hat keinen Preis verliehen.
1996 – Prof. Dr. Martin J. Lohse
Arbeiten über Rezeptoren, ihre molekularen Mechanismen und ihre Bedeutung für die Entstehung und die Behandlung von Krankheiten
1994 – Dr. Michael Sendtner
Arbeiten über neurotrophe Faktoren für motorische Nervenzellen
1992 – PD Dr. Thomas Jentsch | PD Dr. Johann Ruppersberg
PD Dr. Thomas Jentsch – Arbeiten zur Aufklärung von Strukturen und Funktionen spannungsabhängiger Chloridkanäle und deren Rolle bei erblichen Krankheiten
PD Dr. Johann Ruppersberg – Arbeiten zur Elektrophysiologie und Molekularbiologie von Kaliumkanälen des Gehirns









