Informationen zum

Wilhelm Vaillant-Preis

Anlass

1991 beschlossen Vorstand und Beirat der Wilhelm Vaillant-Stiftung anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung, zur Förderung der medizinischen Forschung alle zwei Jahre einen mit 50.000 DM (heute bis zu 30.000 Euro) dotierten Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der klinischen und der theoretischen Medizin an junge Wissenschafter zu verleihen.

  • Preisträger: Prof. Dr. Sebastian Kobold

  • Wilhelm Vaillant-Preis 2024

    Prof. Dr. Sven Mahner

  • Wilhelm Vaillant-Preis 2024

    Ulrich Hörlein

  • Wilhelm Vaillant-Preis 2024

    Dekan Prof. Dr. Thomas Gudermann

  • Wilhelm Vaillant-Preis 2024

    Laudatio: Prof. Dr. Andreas Ladurner

  • Wilhelm Vaillant-Preis 2024

    Katherine und Miranda Barrit

  • Wilhelm Vaillant-Preis 2024

    Prof. Dr. Sebastian Kobold

  • Wilhelm Vaillant-Preis 2024

    Prof. Dr. Sebastian Kobold

  • Wilhelm Vaillant-Preis 2024

Auslobung

Wilhelm Vaillant-Preis 2026

Die Wilhelm Vaillant-Stiftung wird auch 2026 einen Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der theoretischen und der klinischen Medizin verleihen.

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Bedingungen

Preisträger können nur natürliche Personen sein, die im Inland arbeiten; sie sollen in der Regel das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Preisträger können auch mehrere Personen sein, wenn sie gemeinsam an einem Forschungsprojekt gearbeitet haben oder ihre Arbeiten an verschiedenen Forschungsvorhaben als gleichrangig gewertet werden.

Vorschläge für den Wilhelm Vaillant-Preis können nur von medizinischen Fakultäten in Deutschland sowie von Max-Planck-Instituten oder Einrichtungen der Helmholtz- oder der Leibniz-Gemeinschaft eingereicht werden, hinsichtlich der Forschungsinstitute nur soweit sie Medizinforschung betreiben. Diese Institutionen wurden mit Einzelanschreiben verständigt.

Eigenbewerbungen werden nicht angenommen.

Vorschläge sind mit den erforderlichen Unterlagen ausführliche Begründung des Vorschlags, Lebenslauf des/der Vorgeschlagenen, Publikationsverzeichnis, Sonderdrucke von besonders zu gewichtenden Arbeiten, je in einfacher Fassung

bis zum 01. Mai 2026

schriftlich an die Geschäftsstelle der Stiftung unter der Anschrift

Wilhelm Vaillant-Stiftung

c/o Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Direktion – Klinikum der Universität München

Marchioninistr. 15

81377 München

zu richten. Ferner wird der Vorschlag in elektronischer Form an die Mailadresse info@wilhelmvaillantstiftung.de erbeten. Von Bücherpublikationen können Kurzfassungen im Umfang von höchstens fünf bis zehn Seiten beigefügt werden.

Die Entscheidungen im Auswahlverfahren sind nicht anfechtbar. Aus Kostengründen werden die eingereichten Unterlagen nur auf ausdrückliche Anforderung zurückgesendet werden.

Preisträger

Arbeiten auf dem Gebiet der Tumorimmunologie und Tumorimmuntherapie

Arbeiten zu translationaler Grundlagenforschung und klinischer Forschung im Bereich von Organfibrose.

Arbeiten zu den genetischen Ursachen neurologischer und psychiatrischer Krankheiten.

Arbeiten zu den zellulären Mechanismen der Früherkennung und Reparatur von Schäden an der menschlichen DNA.

Arbeiten zu den zellulären und molekularen Grundlagen des entzündlichen Tumormicroenvironments

Arbeiten zur Rolle der Chromosomenenden (Telomere) in der Homöostase und bei der Regeneration von Organen sowie zur Bedeutung der Stammzellen bei der Stressantwort und bei Altern

Arbeiten zur Erforschung der genetischen Ursachen bei geistiger Behinderung sowie bei angeborenen Herzfehlern und Kleinwuchs

Arbeiten zur Entwicklung von synthetischen Oligonukleotiden

Arbeiten zur Bedeutung der Insulinsignaltransduktion im zentralen Nervensystem

Arbeiten auf dem Gebiet der MHC – Multimer – Technologien

Das Preisgericht hat keinen Preis verliehen.

Arbeiten über die molekularen Mechanismen der Proteinfaltung in den Zellen

Das Preisgericht hat keinen Preis verliehen.

Arbeiten über Rezeptoren, ihre molekularen Mechanismen und ihre Bedeutung für die Entstehung und die Behandlung von Krankheiten

Arbeiten über neurotrophe Faktoren für motorische Nervenzellen

PD Dr. Thomas Jentsch – Arbeiten zur Aufklärung von Strukturen und Funktionen spannungsabhängiger Chloridkanäle und deren Rolle bei erblichen Krankheiten

PD Dr. Johann Ruppersberg – Arbeiten zur Elektrophysiologie und Molekularbiologie von Kaliumkanälen des Gehirns